Elisabeth Varga

Interview

1. Was war Ihr schönster/lustigster Lehrmoment im vergangenen Jahr?

 

Ich kann es eigentlich nicht auf einen Lehrmoment herunterbrechen, da mir die Interaktion mit den Studierenden sehr viel Spaß und Freude bereiten. Am schönsten ist es definitiv, wenn man das Gefühl hat, dass die Studierenden motiviert sind und etwas lernen. Letzte Woche im LMToxPR war es aber lustig, als sie zum ersten Mal die Effekte von Trypsin auf unsere in vitro Zellkultur gesehen haben und Laute des Erstaunens von sich gegeben haben. 

 

2. Womit hatten Sie in Ihrem eigenen Studium die größten Schwierigkeiten?

 

Ich denke, am schwierigsten war es während des Semesters Zeit zu finden gleich den aktuellen Vorlesungsstoff mitzulernen, um am Semesterende auf einer guten Grundlage aufbauen zu können. Aufgrund der Praktika und Prüfungen während des Semesters, war dies zeitweise sehr schwierig. 

 

3. Welche Änderungen an der Fakultät würden Sie für die Verbesserung der Lehrdidaktik am meisten begrüßen? 

 

Allgemein ein höherer Stellenwert der Lehrtätigkeit, denn Lehre sollte nicht als „Pflicht“ empfunden werden, sondern als wichtige Grundlage. Im Hinblick auf die neue UG-Novelle eine Adaptierung der Verträge und die Möglichkeit die Lehrtätigkeit aufzustocken, ohne dadurch einen Nachteil in der wissenschaftlichen Karriere zu erleiden. 

 

4. Was ist in Ihren Augen die spannendste Errungenschaft der letzten 2 Jahre in der Chemie?

 

Das ist eine sehr schwierige Frage. In den letzten 2 Jahren lag mein Fokus darauf die Auswirkungen der COVID-19 Pandemie auf den Lehr- und Forschungsbetrieb möglichst gering zu halten. Viel Zeit für Neues blieb da leider nicht. Für mich als ausgebildete Analytikerin, sind die Weiterentwicklungen auf dem Gebiet der „Ion mobility mass spectrometry“ definitiv eine Innovation, die ich in Zukunft gerne selbst ausprobieren möchte.

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