Christian Schröder

Interview

1. Was war Ihr schönster/lustigster Lehrmoment im vergangenen Jahr?

 

Der schönste Moment war sicherlich das erste Mal wieder im vollen Carl-Auer von Welsbach-Hörsaal 1 eine Vorlesung abhalten zu können. Ich mag den direkten Kontakt und die Interaktion während der Vorlesung zu den Studierenden und das geht viel Besser in Präsenz als online.

 

2. Womit hatten Sie in Ihrem eigenen Studium die größten Schwierigkeiten?

 

Ich habe zwei linke Hände im Labor gehabt. Ich habe mich immer haargenau an die Synthesevorschriften gehalten und nie besonders viel Ausbeute gehabt.
Mein Studienkollege war da eher der Halbblutprinz aus Harry Potter. Er hat die Vorschriften nur überflogen und dann irgendetwas gemacht aber am Ende wesentlich mehr herausbekommen.

 

3. Welche Änderungen an der Fakultät würden Sie für die Verbesserung der Lehrdidaktik am meisten begrüßen?

 

Am hilfreichsten wäre, wenn Lehrende und Studierende über wesentlich bessere digitale Skills verfügen. Außerdem sollte die Hardware-Ausstattung der Studierenden verbessert werden.

Für die Online-Lehre wäre es sehr sinnvoll, wenn jeder Studierende ein Tablett hätte. So kann man in Vorlesungen und Übungen interagieren und etwas aufschreiben.

 

4. Was ist in Ihren Augen die spannendste Errungenschaft der letzten 2 Jahre in der Chemie?

 

Sicherlich ist hier der Nobelpreis von 2020 für die Entwicklung von CRISPR/Cas zu nennen. Damit werden für die Zukunft bahnbrechende Durchbrüche möglich.

In den letzten Jahren ist aber auch die Computergestützte Chemie auf dem Vormarsch. Mit Machine Learning werden Berechnungen vereinfacht und Vorhersagen von Materialeigenschaften und Reaktionen möglich.

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